Einen sicheren Schutz vor einer Blutvergiftung gibt es nicht. Keime sind überall verbreitet. Und warum eine Infektion in einem Fall ausheilt und im anderen zur Sepsis führt, ist letztlich nicht geklärt.
Die einzige Möglichkeit, einer Blutvergiftung "vorzubeugen" besteht darin, die Abwehrkräfte des Körpers zu unterstützen. Eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung liefert Nährstoffe, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, die für das Abwehrsystem wichtig sind. Genügend Schlaf und Sport stärken die Abwehr, wie auch Wechselduschen und Bewegung an der frischen Luft. Achten Sie aber darauf, sich nicht zu überlasten. Wichtig ist auch Entspannung. Stresshormone schwächen das Immunsystem.
Entzündungen und Infektionen sollten immer rasch behandelt werden. Wer unter einer Abwehrschwäche leidet oder Immunsuppressiva (das Immunsystem unterdrückende Medikamente) einnimmt, muss hier besonders vorsichtig sein. Sobald Symptome einer Entzündung oder Infektion – zum Beispiel eine schmerzende, gerötete und geschwollene Wunde und Fieber – auftreten, ist sofort ärztlicher Rat gefragt.
Beim geringsten Verdacht auf eine Blutvergiftung (siehe Kapitel Symptome) – nicht lange zögern, sondern sofort den Arzt aufsuchen.
Menschen, deren Milz entfernt wurde, haben ein erhöhtes Risiko, an einer Blutvergiftung zu erkranken. Für sie können Impfungen gegen häufige Sepsis-Erreger (zum Beispiel gegen Pneumokokken) besonders sinnvoll sein. Der Arzt kann dazu individuell beraten.
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13.09.2005, aktualisiert am 27.06.2010
Bildnachweis: Brand X Pictures/ RYF
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