Die Sarkoidose gehört zu den sogenannten granulomatösen Systemkrankheiten. Granulome sind kleine Knötchen. Die komplizierte Erkrankung kann fast jedes Organ betreffen – von den Lungen (Husten, Atemnot) über Augen, Haut (sogenanntes Erythema nodosum), Leber, Herz, Nerven, Nieren und den Bewegungsapparat mit Muskel- oder Gelenkschmerzen bis zur Ohrspeicheldrüse und Nasenschleimhaut. Eine immunologische Komponente schließen Mediziner nicht aus.
Symptome: Lymphknotenvergrößerungen sind häufig, überwiegend treten sie allerdings im Bereich des Brustkorbs auf. Es kann außerdem zu Abgeschlagenheit, Fieber, Nachtschweiß und ungewolltem Gewichtsverlust kommen. Andere Betroffene wiederum haben fast gar keine Symptome.
Diagnose: Die Diagnosestellung verlangt viel Erfahrung, der Arzt muss sich an den sehr präzise zu erfragenden Beschwerden und den klinischen Befunden orientieren. Biopsien mit feingeweblichen Untersuchungen und bildgebende Verfahren können genauere Hinweise geben.
Therapie: Die Erkrankung kann nach einiger Zeit von selbst abklingen, bedarf manchmal aber auch der Behandlung mit Kortison.
www.apotheken-umschau.de;
19.05.2009, aktualisiert am 16.05.2012
Bildnachweis: doc-stock GmbH/BSIP
Senioren Ratgeber mit Informationen rund um Krankheiten, Medikamente, gesund alt werden, altersgerechtes Wohnen, Pflege und Finanzen
Diabetes Ratgeber mit den Schwerpunkten Diabetes Typ 1 und Diabetes Typ 2: Symptome, Behandlung und Ernährung bei Zuckerkrankheit
Baby und Familie mit Themen rund um Schwangerschaft, Geburt, Vorsorge, Kinderkrankheiten, Homöopathie und Erziehung