Menstruationsbeschwerden

Zusammenfassung:
Schmerzen während der Regel (Dysmenorrhoe) und Beschwerden vor der Regel (Prämenstruelles Syndrom) stellen für viele Frauen unangenehme Menstruationsbeschwerden dar. Andere empfinden die körperlichen und psychischen Veränderungen rund um die Regel jedoch als willkommene Zeichen natürlicher Vorgänge. Sehr viel davon, als wie schmerzhaft und unangenehm die Regel empfunden wird, hängt vom gesellschaftlichen und kulturellen Umfeld ab, das eine gewisse (oft negative) Erwartungshaltung der Menstruation gegenüber produziert.
Zur Behandlung der Beschwerden stehen einige Medikamente zur Verfügung, besonders wichtig ist es aber, durch Maßnahmen wie Entspannungsübungen oder psychische Betreuung der Regel ihre negativen Beigeschmack zu nehmen.


Für viele Frauen sind sie besonders die ersten Tage der Menstruation mit Unterleibsschmerzen oder Rückenschmerzen verbunden. Manche leiden auch, vor allem in den Tagen vor Beginn der Regel, unter psychischen Beschwerden.
Andererseits empfinden viele Frauen aber die Veränderungen während der Regel nicht als unangenehm und in erster Linie schmerzhaft, sondern begrüßen sie als Teil der Weiblichkeit.
Beschwerden mit der Menstruation sind unter anderem auch ein soziokulturelles Problem unserer Gesellschaft und haben viel damit zu tun, wie junge Mädchen auf die erste Regel vorbereitet werden und lernen, damit umzugehen (lernt man, die Regel nur als durch Blut und Schmerzen beeinträchtigte Tage akzeptieren zu müssen, wird das kaum ein positives Gefühl gegenüber diesen natürlichen körperlichen Vorgängen aufkommen lassen können).
Die Schmerzen kurz vor Beginn und während der Regel werden als Dysmenorrhoe, die psychischen Beschwerden vor der Regel oft als Prämenstruelles Syndrom (PMS) bezeichnet.
 
Diese Informationen können den Besuch beim Arzt nicht ersetzen, sondern können Ihnen helfen, sich auf das Gespräch mit dem Arzt vorzubereiten. Eine Diagnose und die individuell richtige Behandlung kann nur im persönlichen Gespräch zwischen Arzt und Patient festgelegt werden.
Letzte Aktualisierung:
13.03.2007 (Inge Smolek)

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