Kopfschmerzen sind meist harmlos. Treten sie allerdings erstmals auf, sind sie häufiger oder stärker als gewohnt oder kehren sie ständig wieder, sollte der Betroffene einen Arzt aufsuchen
Hirntumore, die nicht so schnell und raumfordernd wachsen, bereiten meist erst spät Beschwerden. Sie äußern sich – je nachdem, in welchen Hirnbereichen der Tumor sich befindet – mit zum Teil vieldeutigen Symptomen:
Tumore, die rasch größer werden (beispielsweise ein Glioblastom), machen sich hingegen meist frühzeitig mit sogenannten Hirndruck-Zeichen bemerkbar. Diese entstehen, wenn der Hirntumor das gesunde Hirngewebe verdrängt und immer mehr Raum fordert. Da sich der knöcherne Schädel nicht ausdehnen kann, steigt der Druck in der Schädelhöhle. Zu den Hirndruck-Zeichen gehören:
Vor allem Symptome wie Kopfschmerzen und Übelkeit kommen auch bei einer Vielzahl anderer, meist harmloser Erkrankungen – wie Erkältung, Grippe, Migräne – vor und deuten nicht zwangsläufig auf einen Hirntumor hin. Besonders heftige, lang andauernde und zunehmende Beschwerden sowie jeder nach dem 20. Lebensjahr erstmals auftretende epileptische Krampfanfall sollte jedoch unbedingt von einem entsprechend erfahrenen Arzt abklärt werden.
Bei jungen Kindern mit noch nicht verschlossenen Schädelnähten (vor allem bei Säuglingen im ersten Lebensjahr) kann es durch den erhöhten Druck zu einem Auseinanderweichen der Schädelknochen kommen. Dies äußert sich durch starkes Kopfwachstum und einer Vorwölbung der Knochenlücke am Kopf, der sogenannten Fontanelle.
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13.09.2005, aktualisiert am 11.07.2011
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