Hirntumore (Gehirntumore)

Zu den Hirntumoren zählen zahlreiche gutartige und bösartige Geschwülste im Gehirn

Illustration eines menschlichen Gehirns

Was sind Hirntumore?

 

Zwei Drittel aller Hirntumore sind gutartig. Bösartige Geschwülste im Gehirn kommen in Deutschland eher selten vor. Manche treten typischerweise im Kindesalter, andere in höherem Alter auf.

Zu den gutartigen Hirntumoren zählt unter anderem das Hypophysenadenom, zu den bösartigen Hirntumoren das Glioblastom. Hirntumore lassen sich nach ihren Ursprungsgeweben einteilen, also in welchem Gewebe sie entstanden sind. Am häufigsten gehen Gehirntumore von den verschiedenen Gliazellen, das sind Stützzellen im Gehirn, aus. Zu diesen als Gliome bezeichneten Krebsarten zählen Astrozytome, Oligoendrogliome, Glioblastom und Mischgliome. Ependymome sind Tumoren, die von der Innenauskleidung der Hirnkammern ausgehen.

Des Weiteren gibt es Tumore, die von den Hirnhäuten ausgehen: die Meningeome. Seltener kommen Tumoren der Hirnanhangsdrüse (Hypophysentumore) oder der Hirnnerven (Neurinome) vor. Primäre Lymphome des Zentralnervensystems entstehen aus Lymphzellen, die für die Infektabwehr wichtig sind und sich vor allem in Milz, Lymphknoten und dem Blut befinden.

Den häufigsten Hirntumor im Kindesalter stellt das Medulloblastom dar, der das Kleinhirn betrifft.

Abzugrenzen von diesen primären Gehirntumoren, die also im Gehirn entstehen, sind Hirnmetastasen. Diese stellen Tochtergeschwülste von Krebsarten dar, die ihren Ursprung in anderen Organen haben.

Über die Ursachen und Risikofaktoren ist derzeit nur wenig bekannt. Die Therapie richtet sich nach der Art des Tumors sowie seiner Lage im Gehirn.

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder –behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Die Beantwortung individueller Fragen durch unsere Experten ist leider nicht möglich.

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