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Vorhofflimmern:
Diagnose

Das wichtigste Diagnoseverfahren um Herzrhythmusstörungen festzustellen, ist das EKG (Elektrokardiogramm)


Bei Vorhofflimmern verändert sich das EKG charakteristisch

Zunächst stellt der Arzt eingehende Fragen zur Krankheitsvorgeschichte (Anamnese). Grunderkrankungen wie eine Herzschwäche oder eine koronare Herzkrankheit geben ihm wichtige Hinweise.

Art und Ursache der Herzrhythmusstörung lassen sich durch ein EKG (Elektrokardiogramm) genauer eingrenzen. Die elektrische Erregung, die den Herzmuskel bei jeder Pumpbewegung durchströmt, breitet sich bis auf die äußere Haut des Brustkorbs aus. Das EKG kann diese elektrischen Ströme messen und grafisch darstellen. Dabei entstehen bei jeder  Herzaktion charakteristische Wellen und Zacken, die sich bestimmten Bereichen im Herz zuordnen lassen. Fließt die Erregung zum Beispiel gerade durch die Vorhöfe, wird dies im EKG durch eine kleine Welle dargestellt. Mithilfe des EKG lassen sich auch Herzfrequenz und -rhythmus bestimmen. Der Kardiologe kann anhand des typischen EKG-Musters Vorhofflimmern diagnostizieren.


Eine Herz-Ultraschall-Untersuchung (Echokardiografie) ermöglicht eine bildhafte Darstellung des Herzens. Sie dient der Ursachenfindung von Vorhofflimmern.

Auch eine Blut-Untersuchung ist zur Ermittlung der Ursachen bei Vorhofflimmern sinnvoll. Dadurch lassen sich zum Beispiel Stoffwechselstörungen wie eine Schilddrüsenüberfunktion feststellen, die zu Vorhofflimmern führen können.

Eine Herzkatheteruntersuchung – also die Darstellung von Herzkranzgefäßen und Herzkammer mittels Kathetertechnik – ist zur Abklärung der Ursachen von Vorhofflimmern nur im Einzelfall nötig.



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www.apotheken-umschau.de; 01.03.2010, aktualisiert am 02.09.2010
Bildnachweis: W&B/Jörg Neisel

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