Ein AV-Block ersten Grades verursacht oft keine Beschwerden und bedarf meist keiner Behandlung. Liegt ein Grad II oder III vor, hängt die Therapie vor allem von der Ursache ab. Sind beispielsweise bestimmte Blutsalze (Elektrolyte) aus dem Gleichgewicht geraten, wird der Elektrolythaushalt wieder normalisiert.
Tritt ein hochgradiger AV-Block mit Bewusstlosigkeit auf, verabreicht der Arzt zunächst Medikamente, die den Herzrhythmus wieder normalisieren (zum Beispiel Orciprenalin). Diese Therapie kann nur erfolgen, wenn regelmäßig eine Kontrolle mittels EKG stattfindet. Langfristig setzen Mediziner einen Herzschrittmacher ein. Der gibt dann die fehlenden Impulse vor und gewährleistet, dass das Herz wieder normal schlägt.
Je nachdem, wie lange der Herzschrittmacher benötigt wird, stehen unterschiedliche Schrittmacher-Arten zur Verfügung. Häufig ist bei einem AV-Block zweiten Grades und fast immer beim dritten Grad ein permanenter Herzschrittmacher erforderlich.
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01.03.2010, aktualisiert am 02.09.2010
Bildnachweis: W&B/Martina Ibelherr
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