Zunächst stellt der Arzt eingehende Fragen zur Vorgeschichte. Er klärt unter anderem ab, ob eine Herzschwäche (Herzinsuffizienz) vorliegt, ein Herzinfarkt in der Vergangenheit vorgekommen ist und ob der Patient bestimmte Medikamente (wie Antiarrhythmika oder Herzglykoside) einnimmt.
Durch ein EKG (Elektrokardiogramm) kann der Arzt den AV-Block feststellen. Das EKG nimmt die elektrischen Ströme des Herzens auf und stellt sie grafisch dar. Wird das Herz normal elektrisch erregt, entsteht im EKG ein typisches Bild. Jede Auf- und Abwärtsbewegung der EKG-Zacken lässt sich dabei einer bestimmten Phase des Erregungsablaufs im Herzen zuordnen.
Durchströmt die Erregung zum Beispiel gerade die Vorhöfe, wird dies in Form einer „Welle“ sichtbar. Der Arzt kann daher genau zuordnen, in welchem Bereich die Erregungsübertragung gestört ist. Außerdem kann er im EKG erkennen, ob das Herz rhythmisch schlägt und ob die Geschwindigkeit normal ist. Bei einem AV-Block zeigt das EKG typische Veränderungen.
Bei vorübergehenden, phasenweise auftretenden AV-Blöcken kann ein Langzeit-EKG angebracht sein.
Um die mögliche Ursache eines AV-Blocks herauszufinden, empfiehlt sich außerdem eine Herz-Ultraschall-Untersuchung (Echokardiografie, Herzecho).
Zudem nimmt der Arzt Blut ab, um so zum Beispiel die Menge bestimmter Blutsalze (Elektrolyte) – wie Natrium und Kalium – zu bestimmen.
www.apotheken-umschau.de;
01.03.2010, aktualisiert am 02.09.2010
Bildnachweis: W&B/Martin Ley
Senioren Ratgeber mit Informationen rund um Krankheiten, Medikamente, gesund alt werden, altersgerechtes Wohnen, Pflege und Finanzen
Diabetes Ratgeber mit den Schwerpunkten Diabetes Typ 1 und Diabetes Typ 2: Symptome, Behandlung und Ernährung bei Zuckerkrankheit
BABY und Familie mit Themen rund um Schwangerschaft, Geburt, Vorsorge, Kinderkrankheiten, Homöopathie und Erziehung