Eine konsequente Minimierung der Risikofaktoren ist die beste Möglichkeit, um einem ersten Herzinfarkt vorzubeugen.
Raucher haben ein etwa dreimal so hohes Infarktrisiko wie Nichtraucher. Wer das Laster aufgibt, kann sein Risiko für Herz-Kreislaufkrankheiten also deutlich reduzieren.
Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist immer sinnvoll. Empfohlen wird die sogenannte Mittelmeerkost: Wenig tierische Fette und Fleisch, stattdessen pflanzliche Öle, zweimal pro Woche Seefisch und viel Obst und Gemüse.
Regelmäßige Bewegung (fünf bis sieben Mal pro Woche etwa 30 Minuten) und der Abbau von Übergewicht (Body-Mass-Index über 25) sind ebenfalls wichtig. Wer neu mit dem Sport beginnt, sollte sich vor dem ersten Training ärztlich beraten lassen.
Bluthochdruckpatienten sollten auf gute Werte (unter 140/90 mmHg) achten. Neben einer salzarmen Ernährung und regelmäßiger Bewegung sind dazu meist Medikamente nötig.
Für Patienten mit Diabetes ist das Erreichen möglichst guter Zuckerwerte das Ziel. Richtlinie sind ein Blutzuckerwert von weniger als 110 mg/dl (6,1 mmol/l) und ein HbA1c von weniger als 6,5 Prozent. Gesunde Ernährung und viel Bewegung können auch hier bereits einiges bewegen. Daneben sind unter Umständen Medikamente notwendig.
Erhöhte LDL-Cholesterinwerte lassen sich mit einer entsprechend fettarmen Ernährung beeinflussen. Reicht das nicht aus, um die Werte in den von den übrigen Risikofaktoren abgängigen Zielbereich zu bringen, ist eine Behandlung mit Medikamenten, wie zum Beispiel den cholesterinsenkenden Statinen, möglich.
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13.09.2005, aktualisiert am 11.10.2011
Bildnachweis: PhotoDisc/ RYF, PhotoDisc/RYF
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