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Was ist eine stabile Herzkranzgefäßerkrankung?

Kommt es dabei immer zu Schmerzen? Aus der „Experten-Sprechstunde Herz, Gefäße, Kreislauf“


Auf dem Fahrradergometer in die Pedale treten: Belastungsprobe fürs Herz und für die Fitness

Wenn die Beschwerden (Brustschmerzen) eines Patienten mit nachgewiesener Herzkranzgefäßerkrankung keine Veränderung oder Verschlimmerung in den letzten Wochen oder Monaten zeigen, sprechen Ärzte von einer stabilen Herzerkrankung. Dies lässt sich am besten mit einem Belastungstest (Belastungs-Elektrokardiogramm oder -EKG) nachweisen: Wenn auf dem Fahrradergometer immer ab demselben Belastungsniveau Herzschmerzen, also Angina- pectoris-Beschwerden, oder auf eine Durchblutungsstörung des Herzmuskels hinweisende Veränderungen im EKG auftreten, gilt eine Herzkranzgefäßerkrankung als stabil. Im Alltag ist das in etwa mit der Belastung beim Treppensteigen vergleichbar, wenn sich das Herz regelmäßig ab einer bestimmten Stufe „meldet“.

Nachgewiesene Herzkranzgefäßerkrankung bedeutet, dass eine Gefäßverengung am Herzen anhand einer Herzkatheteruntersuchung dokumentiert wurde. Auch wenn ein Patient bereits eine Bypassoperation am Herzen oder einen Herzinfarkt hinter sich hat, so leidet er nachweislich an einer Herzkranzgefäßerkrankung.

 

Professor Dr. med. Wolfram Delius, München


Unser Experte beantwortet in der „Sprechstunde Herz, Gefäße, Kreislauf“ viele weitere Fragen rund um die Herzgesundheit.


Dieser Artikel enthält nur allgemeine Informationen und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Die Beantwortung individueller Fragen durch unsere Experten ist leider nicht möglich.



surfmed/www.apotheken-umschau.de; 07.10.2008, aktualisiert am 17.08.2011
Bildnachweis: W&B/Jan Greune

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