Aufenthalt, Bergwandern und Skifahren in mittleren Höhen – etwa 1 500 bis 2 500 Meter – bedeuten nur eine geringe zusätzliche Gefährdung von Patienten mit stabiler Herzkranzgefäßerkrankung beziehungsweise stabiler Angina pectoris. Manche Betroffenen berichten von Herzrhythmusstörungen, wenn in den ersten Tagen des Höhenaufenthaltes größere körperliche Anstrengungen unternommen wurden. Es lohnt sich also, die ersten Tage geruhsam zu verbringen, bis sich der Organismus an das Höhenklima gewöhnt hat. Der Blutdruck beginnt nach einigen Tagen zu steigen.
Trekkingreisen in großen Höhen (2 500 bis 5 300 Meter) sollten nur in Ausnahmefällen und bei sehr guter körperlicher Leistungsfähigkeit unternommen werden.
Professor Dr. med. Wolfram Delius, München
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07.10.2008, aktualisiert am 11.10.2011
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