Die Iridoide hemmen die Bildung von Substanzen, die an der Entstehung von Entzündungen beteiligt sind. Daneben führen sie als Bitterstoffe dazu, dass mehr Magensäure freigesetzt wird. Dies geschieht einmal reflektorisch über Geschmacksnerven im Mund und zweitens direkt im Magen durch das Hormon Gastrin.
Auszüge aus Teufelskrallenwurzel helfen aufgrund ihrer antientzündlichen und schmerzlindernden Effekte bei chronischen Rücken- und Gelenkschmerzen. Bei Arthrose und Rheuma werden sie unterstützend zur Standardtherapie eingesetzt.
Außerdem regen Extrakte den Appetit an und lindern Blähungen sowie Völlegefühl.
Da Teufelskralle als Tee bitter schmeckt, empfehlen sich bei Gelenkproblemen Fertigpräparate in Form von Kapseln oder Tabletten. Wird die Wurzel als Magenmittel eingesetzt, hilft ein Tee besser, da die Bitterstoffe ja bereits im Mund ihre Wirkung entfalten.
Tipp: Lassen Sie sich zu Dosierung und Anwendung der Präparate und Tees in der Apotheke beraten.
Dr. Martina Melzer / www.apotheken-umschau.de;
05.08.2005, aktualisiert am 21.07.2010
Bildnachweis: W&B/Szczesny
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