Pfefferminztee halten viele Feinschmecker für ziemlich fad. Sie horchen allerdings auf, wenn die Minze eine Edelbitterschokolade verziert oder einem Erdbeermousse das gewisse Etwas verleiht. Arabische Gerichte mit Bulgur oder Hirse bekommen durch Minzblätter ebenfalls eine exotische Note. Nicht zuletzt lieben Fans des kubanischen Cocktails Mojito den leicht scharfen, pfefferigen Geschmack der Pflanze.
Das scharfe Aroma ruft das ätherische Öl hervor, welches in den Blättern steckt. Pfefferminz entspannt – eingenommen als Kapsel, Tee oder Tablette – die Muskulatur in Magen und Darm und geht so gegen Blähungen, Krämpfe sowie Reizdarm vor. Wer Pfefferminzöl in die Haut einreibt, verspürt einen kühlenden Effekt. Dafür ist der Inhaltsstoff Menthol verantwortlich, der die Kälterezeptoren in der Haut anregt. Das Öl kann deshalb auch – auf die Schläfen massiert – gegen Spannungskopfschmerzen helfen.
Dr. Martina Melzer / www.apotheken-umschau.de;
19.08.2010, aktualisiert am 31.10.2011
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