Mit Heilpflanzen Prostatabeschwerden lindern

Männer, die an einer gutartigen Prostatavergrößerung leiden, können sich anfangs mit Heilkräuter-Extrakten helfen

Nicht nur in der Küche, sondern auch medizinisch interessant: der Kürbis

Schätzungsweise jeder zweite Mann, der über 60 ist, hat Probleme beim Wasserlassen. Der Hauptgrund dafür: eine gutartige Vergrößerung der Prostata. Mediziner sprechen von der benignen Prostatahyperplasie (BPH).

Wächst die männliche Vorsteherdrüse – was ab einem bestimmten Lebensalter ganz normal ist – kann sie auf die Harnöhre drücken. Das bemerken Männer, wenn sie häufig auf Toilette müssen, sich die Blase aber nicht ungehindert entleert. Schuld an der ganzen Misere ist vermutlich das Männlichkeitshormon Testosteron, das die Prostata zum Wachsen anregt.

Und genau da greifen Heilpflanzen wie Arznei-Kürbis oder Sägepalme an. In den Kräutern stecken sekundäre Pflanzenstoffe, sogenannte Phytosterole. Die können in den männlichen Hormonhaushalt eingreifen und so bei leichten Beschwerden, also im Anfangsstadium einer BPH, helfen.

Allerdings wirken weder Kürbissamenextrakte noch Auszüge aus Früchten der Sägepalme sofort. Meist vergehen mehrere Wochen bis Männer einen positiven Effekt wahrnehmen. Die Sägepalme wird häufig mit Brennnesselwurzeln kombiniert, da beide Pflanzen die Probleme beim Wasserlassen auf unterschiedlichen Wegen bekämpfen.

Hinweis: Besprechen Sie mit Ihrem Arzt, welche Mittel für Sie geeignet sind. Pflanzliche Präparate ersetzen nicht die Standardtherapie.


Themen-Specials für Ihre Gesundheit: