Mit Hut, Hemd und Hose
Vor allem für Kinder, die draußen in der Sonne spielen, rät er dringend zu Hut, langärmeligem Hemd und langer Hose. Aber auch Erwachsene, die sich viel in der Sonne aufhalten, sollten sich mit Kleidung abschirmen. Beckers wichtigster Rat: hohe UV-Belastung insgesamt meiden und lieber den Schatten aufsuchen. Dabei lohnt sich ein Blick auf die Uhr. Um die Mittagszeit steht die Sonne am höchsten, und die Intensität ihrer Strahlung erreicht Spitzenwerte. Sonnenbäder zwischen 10 und 16 Uhr sollte man deshalb möglichst vermeiden: Die Sonne brennt dann in einem ungünstigen Winkel vom Himmel.
Hilfreich ist auch die Faustregel des Berliner Dermatologen Professor Hans Meffertin. Er empfiehlt in der Zeitschrift Aktuelle Dermatologie, den jeweiligen Sonnenstand über einen Vergleich der Körpergröße mit der Länge des eigenen Schattens abzuschätzen. „Entspricht seine Länge genau der Körperlänge, so beträgt der Sonnenhöhenwinkel 45 Grad. Der UV-Index, der auf einer Skala von null bis zehn die Strahlungsintensität der Sonne angibt, liegt dann bei knapp vier. Ist der Schatten um rund ein Drittel länger als die Körperlänge, sinkt der UV-Index bereits unter drei – und liegt damit in einem selbst für (sonnengeschützte!) hellhäutige Menschen unbedenklichen Bereich“, schreibt Meffert. In den Monaten Oktober bis März werde dieser Wert in Deutschland auch in den Mittagsstunden nicht überschritten.
Tipp: Den aktuellen UV-Index erfahren Sie über das Bundesamt für Strahlenschutz – im Internet unter www.bfs.de (GesundheitPro ist nicht verantwortlich und übernimmt keine Haftung für die Inhalte externer Internetseiten).