Gesunde Haut: Spätestens ab 35 Jahren sollte sich jeder alle zwei Jahre auf Hautkrebs untersuchen lassen
Ein frühes Erkennen von Hautkrebs erhöht die Heilungschancen. Vorsorge ist deshalb wichtig. Doch längst nicht alle beherzigen, was in Kampagnen und Medien landauf, landab gepredigt wird. Wie eine repräsentative Umfrage der GfK Marktforschung im Auftrag der Apotheken Umschau herausfand, war beinahe jeder zweite Deutsche noch nie beim Arzt zu einem Hautkrebs-Screening. Dabei zahlen die gesetzlichen Krankenkassen ihren Versicherten ab dem 35. Geburtstag im zweijährigen Turnus diese Früherkennungsuntersuchung.
13,2 Prozent der in der Studie Befragten nehmen die Ganzkörper-Untersuchung der Haut regelmäßig in diesem Zweijahres-Rhythmus wahr. 16,2 Prozent waren immerhin überhaupt schon einmal zur Hautkrebsvorsorge beim Arzt, allerdings vor mehr als zwei Jahren.
Dass diese Untersuchung sinnvoll ist, scheint bei vielen noch nicht recht angekommen. Denn auch am guten Vorsatz hapert es beim Hautkrebs-Screening. Nur sieben Prozent haben sich fest vorgenommen, in den nächsten zwölf Monaten zum Arzt zu gehen und die Vorsorgeuntersuchung durchführen zu lassen. Etwa jeder Fünfte würde laut Studie erst zum Hautarzt gehen, wenn er verdächtige Veränderungen der Haut feststellt.
Mit unserem Vorsorge-Rechner finden Sie heraus, welche Untersuchungen in ihrem Alter sonst noch empfehlenswert sind.
Apotheken Umschau;
29.08.2011, aktualisiert am 29.08.2011
Bildnachweis: Jupiter Images/FRENCH PHOTOGRAPHERS ONLY
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