Basaliome stellen sich typischerweise als gelblich-rötliche, leicht erhabene Knötchen dar. Oft weisen sie einen glänzenden Randsaum auf, der als „perlschnurartig“ beschrieben wird (=solides Basaliom). Manchmal sieht man auch kleine erweiterte Äderchen in der Mitte und im Randbereich des Knötchens, die sogenannten Teleangiektasien.
Am Rumpf können Basaliome auch als rötliche Flecken, die nicht abheilen und langsam größer werden (=Rumpfhautbasaliome), auf sich aufmerksam machen. Das sogenannte sklerodermiforme Basaliom tritt bevorzugt im Gesicht auf und kann vor allem am Rand wie eine Narbe aussehen.
Das Problem beim sklerodermiformen Basaliom: Es kann unter der Haut, also von außen nicht sichtbar, Tumorstränge bilden. Der Operateur muss sich hier besonders sorgfältig vergewissern, dass er es vollständig entfernt (siehe Kapitel Therapie).
Fortgeschrittene Basaliome können auch wie Geschwüre erscheinen (Ulcus rodens). Wenn das Basaliom unter der Haut liegende Gewebeschichten wie Knorpel oder knöcherne Strukturen miterfasst und zerstört, kann es zu tiefen "offenen Stellen" und Verstümmelungen führen (Ulcus terebrans). Die letzten beiden Erscheinungsformen des Basalioms sieht man heutzutage sehr selten, da Basaliome meist früh erkannt und therapiert werden. Basaliome können gelegentlich auch farbig aussehen.
Typisch für Basaliome ist ein langsames Wachstum, das seitlich angrenzendes und auch tiefer gelegenes Gewebe zerstört, jedoch in der Regel nicht zur Absiedlung von Tochtergeschwüren (Metastasen) in Lymphknoten oder anderen Organen führt.
Daher schränkt ein Basaliom in der Regel auch nicht die Lebenserwartung ein, sofern nicht lebenswichtige Organe betroffen sind.
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11.11.2008, aktualisiert am 12.01.2011
Bildnachweis: Image Source/RYF
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