Basaliom (Heller Hautkrebs)

Der helle Hautkrebs entsteht vor allem durch langjährige UV-Strahlung. Früh erkannt ist er beherrschbar, weil er keine Metastasen, also Tumorabsiedelungen in anderen Organen, bildet

Basaliom im Gesicht: Typischerweise zeigt sich der Tumor als glänzende Erhabenheit mit erweiterten Äderchen. Das Aussehen kann jedoch auch abweichen

Was ist ein Basaliom?

 

Ein Basaliom ist ein heller, „halb-bösartiger“ (semi-maligner) Hauttumor. Im Gegensatz zu den bösartigen Tumoren bildet es normalerweise keine Tochtergeschwülste (Metastasen) an weiteren Stellen im Körper.

 

Es breitet sich aber langsam wachsend an seinem Ursprungsort aus. Dabei wird die Haut zerstört. Auch tiefer liegende Schichten wie Muskeln und Knochen können „zerfressen" werden. Insbesondere Menschen mit heller, sonnenempfindlicher Haut haben ein erhöhtes Risiko für Basaliome. In den USA und Australien stellt das Basaliom die häufigste Krebsart dar.

Aber auch in Deutschland ist die Zahl von Neuerkrankungen mit 100 pro 100.000 Einwohnern im Jahr hoch und nimmt weiter zu. Mitverantwortlich dafür ist das problematische Schönheitsideal der gebräunten Haut, das meist durch Ultraviolette (UV-) Lichtbestrahlung beim Sonnenbaden oder im Solarium erreicht wird.

 

Vorrangig betroffen sind die Bereiche des Körpers, die besonders viel und lange UV-Licht ausgesetzt sind: vor allem das Gesicht und der unbehaarte Kopf. Je nachdem, wie viel und wie lange eine Person in ihrem Leben ungeschützt UV-Strahlung ausgesetzt war, steigt ihr Risiko mit zunehmendem Alter an. Um die Entstehung eines Basalioms zu vermeiden, ist daher adäquater Sonnenschutz (Siehe Vorbeugen/Wissenswert) wichtig.

 

Die Therapie des Basalioms stellt bei frühzeitiger Diagnose meist kein Problem dar. Dabei versucht der Arzt, den Tumor unter örtlicher Betäubung vollständig herauszuschneiden. Ist dies nicht möglich, oder liegen Basaliome sehr oberflächlich, können auch andere Verfahren wie eine Strahlentherapie oder eine photodynamische Therapie (PDT)(siehe Therapie) in Erwägung gezogen werden.

 

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder –behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Die Beantwortung individueller Fragen durch unsere Experten ist leider nicht möglich.

Gut zu wissen ...

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