Aber auch in Deutschland ist die Zahl von Neuerkrankungen mit 100 pro 100.000 Einwohnern im Jahr hoch und nimmt weiter zu. Mitverantwortlich dafür ist das problematische Schönheitsideal der gebräunten Haut, das meist durch Ultraviolette (UV-) Lichtbestrahlung beim Sonnenbaden oder im Solarium erreicht wird.
Vorrangig betroffen sind die Bereiche des Körpers, die besonders viel und lange UV-Licht ausgesetzt sind: vor allem das Gesicht und der unbehaarte Kopf. Je nachdem, wie viel und wie lange eine Person in ihrem Leben ungeschützt UV-Strahlung ausgesetzt war, steigt ihr Risiko mit zunehmendem Alter an. Um die Entstehung eines Basalioms zu vermeiden, ist daher adäquater Sonnenschutz (Siehe Vorbeugen/Wissenswert) wichtig.
Die Therapie des Basalioms stellt bei frühzeitiger Diagnose meist kein Problem dar. Dabei versucht der Arzt, den Tumor unter örtlicher Betäubung vollständig herauszuschneiden. Ist dies nicht möglich, oder liegen Basaliome sehr oberflächlich, können auch andere Verfahren wie eine Strahlentherapie oder eine photodynamische Therapie (PDT)(siehe Therapie) in Erwägung gezogen werden.