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Weg mit kleinen Haut-Makeln!

Was tun, wenn Pickel und Pigmentflecken sprießen? Für fast jedes Problem gibt es schnelle Hilfe


Für jeden Hauttyp gibt es spezielle Cremes. Ihr Apotheker berät Sie gerne

  • Pickel

 

Das Wichtigste, wenn sie sich zeigen: Drücken und Quetschen verboten! Denn dann entzündet sich die Haut erst recht. Am besten helfen desinfizierende Pickelstifte, die lokal wirken, etwa mit Salicylsäure. Abdeckstifte für unreine Haut verstecken kleine Makel. Wenn alles nichts nützt, hilft die Kosmetikerin.

 

  • Rote Äderchen

 

Mit zunehmendem Alter wird die Haut dünner, Äderchen schimmern im Gesicht durch. Couperose ist harmlos und lässt sich mit einem guten Make-up problemlos überdecken. Der Arzt kann die Äderchen mit einem Laser behandeln. "Mit zwei, drei Sitzungen ist das Problem behoben. Meist hält das ein paar Jahre", sagt der Karlsruher Dermatologe Dr. Dirk Meyer-Rogge.


  • Rhagaden

 

Mundwinkel eingerissen? Daran kann die Kälte oder ein Vitamin-B-Mangel schuld sein. Auch Neurodermitiker leiden darunter. Jetzt brauchen die Lippen Extrapflege. Stifte und Cremes mit Panthenol, Nachtkerzenöl oder Glycerin helfen. Der Arzt entscheidet, ob ein Vitaminpräparat Sinn macht.

 

  • Cellulite

 

Fast jede Frau jenseits der 35 hat die kleinen Dellen – mehr oder weniger ausgeprägt. Am besten hilft Bewegung, zum Beispiel Walken oder Joggen, denn eine straffe Muskulatur lässt auch die darüberliegende Haut glatter aussehen. Spezielle Pflege, etwa mit Birkenextrakt, Koffein oder Zitronengrasöl, in Kombination mit einer Zupfmassage soll ebenfalls Besserung bringen.

 

  • Pigmentflecken

 

Ab etwa 40 zeigen sich meist im Gesicht, auf dem Dekolleté und an den Händen blassbräunliche Flecken. Ihnen kann man mit bleichenden Cremes mit Bestandteilen der Brunnenkresse oder Maulbeere zu Leibe rücken. Hautcremes mit Vitamin A bewirken, dass sich die Haut schneller erneuert. Mit Camouflage-Make-up und Selbstbräuner lassen sich die Flecken kaschieren. Abhilfe für längere Zeit schafft eine Schälkur mit Fruchtsäuren oder eine Behandlung mit Laser oder Blitzlicht beim Arzt.



Nadja Katzenberger, Anne-Bärbel Köhle / Apotheken Umschau; 23.03.2010, aktualisiert am 25.06.2010
Bildnachweis: Getty Images/Stone

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