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Tipps zur richtigen Nagelpflege

Was hilft gegen brüchige Nägel? Ist Feilen oder Schneiden besser? Wir klären wichtige Fragen rund um die Fingernägel


Ein Ölbad für die Fingernägel

Fingernägel sind ein Aushängeschild. Sehen sie ungepflegt aus, wirkt der ganze Mensch eher unfein. Makellose glänzende Nägel hinterlassen dagegen einen positiven Gesamteindruck. Deshalb ist es besonders wichtig, die Fingerspitzen gut zu pflegen.

Wie sieht ein gesunder Nagel aus? Woran erkennt man einen kränkelnden?

Gesunde Fingernägel glänzen, haben eine glatte Oberfläche und weisen nirgends Risse auf. Sehen sie eher matt aus, fühlen sich rau an und reißen schnell ein, bedürfen sie vermutlich etwas mehr Pflege. Selten steckt ein Nährstoffmangel dahinter. Das kann ein Arzt klären. Auch weiße Flecken gelten als harmlos, wenn sie sich nach Stößen oder Verletzungen der Nageloberfläche zeigen. Bilden sich dunkle Flecken, ölartige Tüpfel oder Grübchen im Nagel, verfärbt sich dieser gelb oder verformt sich, dann sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Denn bei diesen Veränderungen kann eine Krankheit schuld sein.


Was hilft gegen brüchige und rissige Fingernägel?

Die Nägel reißen oft ein oder brechen ab, wenn sie zu trocken sind. Dies passiert zum Beispiel, wenn Sie die Hände häufig mit Seife waschen oder ohne Handschuhe putzen. Auch manche Nagellackentferner können den Nägeln Feuchtigkeit entziehen. Cremen Sie deshalb die Hände – inklusive der Fingernägel – täglich mit einer feuchtigkeitspendenden Creme ein. Da diese jedoch häufig nicht ausreichend auf die Nägel einwirkt, empfehlen sich spezielle Nagelöle zum Auftragen. Oder Sie halten die Fingerspitzen für wenige Minuten in ein kleines Schälchen mit Oliven- oder Mandelöl.

Feilen oder Schneiden?

Experten sagen: Feilen ist besser. Feilen Sie in eine Richtung, vom Rand zur Mitte. Die Seiten dürfen nicht zu rund sein, sonst kann der Nagel in die Haut einwachsen. Also eher gerade feilen. Feilen aus Glas oder Keramik sind bei brüchigen Nägeln schonender als solche aus Metall. Verletzen Sie aber keinesfalls das empfindliche Nagelbett, welches sich unter der harten Nagelplatte befindet. Schmutz unter den Fingernägeln können Sie mit einem Nagelbürstchen entfernen. Eine zu spitze Feile kann wiederum das Nagelbett verletzen und Bakterien, ebenso wie Pilzen, das Eindringen erleichtern.

Wie lässt sich das Nagelhäutchen entfernen?

Schneiden Sie das Häutchen nicht ab, sonst kann es verletzt werden, was wiederum Infektionen begünstigt. Weichen Sie die Finger vorher ein und schieben Sie das Nagelhäutchen vorsichtig mit einem Nagelhautschieber oder einem Wattestäbchen zurück.




Bildnachweis: Shotshop/Crazy Mother

Dr. Martina Melzer / www.apotheken-umschau.de; aktualisiert am 14.08.2014,
Bildnachweis: Shotshop/Crazy Mother

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