Zurzeit können nur die Symptome der Sonnenallergie verringert beziehungsweise die Krankheitsschübe hinausgezögert oder gemildert werden. Eine ursächliche Heilung der Krankheit ist nicht möglich.
Die Behandlung des akuten Hautausschlags erfolgt am wirkungsvollsten mit auf die Haut aufzutragenden Kortisonpräparaten (Glukokortikoiden), die aber wegen der möglichen Nebenwirkungen nur über kurze Zeit – beispielsweise am Rücken etwa eine Woche, an empfindlichen Stellen wie dem Gesicht nur ein paar Tage – angewendet werden sollen.
Um den Juckreiz erträglicher zu machen, helfen Antihistaminika. Die gibt es auch in Gelform, allerdings tritt dabei meist rasch ein Gewöhnungseffekt ein: Sie wirken nach einiger Zeit überhaupt nicht mehr. Antihistaminika blockieren oder reduzieren die Wirkung von Histamin, einem Entzündungsstoff aus den Mastzellen (siehe vorhergehende Frage), der zum Beispiel zu Juckreiz führt. Antihistaminika unterbinden den Juckreiz sehr gut. Es gibt sie in Tablettenform und zum Teil auch rezeptfrei in der Apotheke.
Prof. Dr. med. Margitta Worm
Eine Diagnose und die individuell richtige Behandlung kann der Arzt nur im persönlichen Kontakt mit dem Patienten festlegen. Unsere Informationen können den Besuch beim Arzt nicht ersetzen. Aber sie können Ihnen helfen, sich auf das Gespräch mit ihm vorzubereiten und Ihnen ergänzende Hinweise liefern.
Die medizinische Wissenschaft entwickelt sich ständig weiter und führt zu neuen Erkenntnissen in Diagnostik und Therapie. Die hier gemachten Angaben entsprechen dem Wissensstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Die Beantwortung individuell eingesandter Fragen durch unsere Experten ist leider nicht möglich.
surfmed/GesundheitPro; 13.04.2007, aktualisiert am 07.12.2011