Muttermale

Melanom, Muttermal
Regelmäßige Untersuchungen beim Hautarzt sind vor allem für Menschen, die viele Muttermale haben, sehr sinnvoll

Zusammenfassung:
Fast jeder junge Erwachsene hat mehrere Muttermale auf der Haut. Manche Menschen kommen schon mit recht auffälligen Muttermalen zur Welt, die unterschiedlich groß und unterschiedlich gefärbt sein können. Am wichtigsten ist, die Muttermale immer wieder auf ihr Aussehen und ihre Beschaffenheit hin zu überprüfen. Zeigt sich irgendeine Veränderung, ist das ein Grund für einen Hautarztbesuch: Nur der Arzt kann feststellen, ob das Muttermal weiterhin gutartig ist oder ob die Gefahr besteht, dass es sich zu einer Krebsgeschwulst entwickelt. Bei jedem derartigen Verdacht ist eine sofortige Behandlung angezeigt.

Muttermale sind die häufigsten Fehlbildungen der Haut. Ungefähr jedes hundertste Baby kommt mit angeborenen ("kongenitalen") Muttermalen zur Welt. Weit häufiger sind sogenannte erworbene Muttermale: Sie entwickeln sich nach und nach in der Kindheit, manchmal auch noch im frühen Erwachsenenalter. Muttermale sind nicht ansteckend, tun nicht weh und jucken auch nicht. Im Grunde sind sie harmlos; sie können sich aber ohne erkennbare äußere Ursache zu Krebsgeschwülsten entwickeln. Männer haben um ca. 50 Prozent mehr Muttermale als Frauen, wobei hinsichtlich der erworbenen Muttermale das frühe Erwachsenenalter einen Häufigkeitsgipfel darstellt - denn viele solcher Male verschwinden im Alter wieder.
 
Diese Informationen können den Besuch beim Arzt nicht ersetzen, sondern können Ihnen helfen, sich auf das Gespräch mit dem Arzt vorzubereiten. Eine Diagnose und die individuell richtige Behandlung kann nur im persönlichen Gespräch zwischen Arzt und Patient festgelegt werden.
Letzte Aktualisierung:
05.03.2007 (Patricia Herzberger)

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