Was sind "Muttermale" eigentlich genau?
Feuermale bilden sich meistens im Laufe der Zeit zurück
Muttermale sind Veränderungen der Haut, die seit der Geburt vorhanden sind. In erster Linie handelt es sich, vereinfacht gesagt, um „braune Flecken“ und Blutschwämme. Die häufigste Form ist meist braun, nicht selten behaart und wird durch vermehrt auftretende Pigment bildende Zellen verursacht. Man spricht daher auch von Pigmentmalen. Zu den Blutschwämmen gehören die Feuermale. Sie sind oft rot, da sie aus Wucherungen sehr oberflächlich in der Haut gelegener, feinster Äderchen bestehen. Sie können sich spontan verkleinern oder ganz zurückbilden, seltener aber auch vergrößern. Wenn solche Hautmale vorliegen oder auftreten, sollte in jedem Fall ein Hautarzt oder eine Hautärztin hinzugezogen werden, um über das weitere Vorgehen zu entscheiden.
Prof. Dr. med. Margitta Worm
Eine Diagnose und die individuell richtige Behandlung kann der Arzt nur im persönlichen Kontakt mit dem Patienten festlegen. Unsere Informationen können den Besuch beim Arzt nicht ersetzen. Aber sie können Ihnen helfen, sich auf das Gespräch mit ihm vorzubereiten und Ihnen ergänzende Hinweise liefern.
Die medizinische Wissenschaft entwickelt sich ständig weiter und führt zu neuen Erkenntnissen in Diagnostik und Therapie. Die hier gemachten Angaben entsprechen dem Wissensstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Die Beantwortung individuell eingesandter Fragen durch unsere Experten ist leider nicht möglich.
surfmed/GesundheitPro;
30.03.2007, aktualisiert am 24.02.2010
Foto: W&B/Dermacolor/Thierlein
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