Elektrokaustik

Zusammenfassung:
Die Elektrokaustik ist ein in der Dermatologie oft angewandtes Verfahren, das zum Beispiel zur Entfernung von Warzen oder krankhaften Gefäßerweiterungen eingesetzt wird. Zur Entfernung von bösartigen Hautveränderungen eignet sich die Elektrochirurgie nicht, da das Gewebe verdampft und deshalb nicht mehr auf bösartige Zellen untersucht werden kann.

Vorgangsweise

Das Prinzip der Elektrokaustik beruht darauf, dass Gewebe durch Hitze zerstört wird. Zudem wirkt die erzeugte Hitze auch blutstillend - es können keine Blutungen entstehen. Verwendet wird dazu ein Gerät, an dessen Spitze eine kleine Nadel, Kugel oder Schlinge sitzt. Das Gerät wird mit Schwachstrom betrieben, der Hitze erzeugt, und kann sehr genau geführt werden - deshalb sind auch sehr kleine Hautveränderungen gut damit behandelbar. Um das Gewebe zu verdampfen, genügt eine kurze Berührung mit dem Gerät.

Die Wahl der Betäubung
Der Eingriff wird in lokaler Betäubung durchgeführt. Eine Vollnarkose ist nicht nötig. Eine gut durchgeführte Schmerzbehandlung während und nach der Operation verringert die Beschwerden beträchtlich.

Erfolgsrate

Risiken und Komplikationen
Es sind kaum Risiken oder Komplikationen zu erwarten.

Nach der Operation
Die entstandene Wunde wird steril abgedeckt und heilt nach etwa ein bis drei Wochen ab.

Heilungschancen
Bei der Wundheilung gibt es in der Regel keine Probleme. Es können kleine Narben bestehen bleiben.
 
Letzte Aktualisierung:
14.03.2007 (Patricia Herzberger)
Autor:
Elisabeth Tschachler
Experten für diese Seite:
Univ. Prof. Dr. med. Werner Aberer (Hautkrankheiten, Allergien)
Univ. Prof. Dr. med. Erwin Tschachler (Hautkrankheiten)

Diese Informationen können den Besuch beim Arzt nicht ersetzen, sondern können Ihnen helfen, sich auf das Gespräch mit dem Arzt vorzubereiten. Eine Diagnose und die individuell richtige Behandlung kann nur im persönlichen Gespräch zwischen Arzt und Patient festgelegt werden.

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