Bei einem Ekzem kommt es zu einer Rötung der Haut. Sie beginnt zu schuppen und zu jucken. Es gibt verschiedene Ekzemformen. Die Neurodermitis ist eine davon. Weitere werden entweder durch schädigende (toxische) chemische Stoffe wie Säuren oder physikalische Reize wie Kälte oder Wärme ausgelöst. In beiden Fällen spricht man von toxischen Kontaktekzemen.
Zudem können auch Moleküle (etwa von Nickel oder Duftstoffen), die über die Haut aufgenommen werden, Ekzeme, genauer: kontaktallergische Ekzeme hervorrufen. Anders als bei toxischen Kontaktekzemen sind die kontaktallergischen Hautreaktionen typischerweise nicht auf den Ort, an dem der Kontakt stattfand, begrenzt, sondern breiten sich auch auf andere Körperstellen aus. Experten nennen das „Streuphänomene“.
Eine weitere Ekzemform ist das seborrhoische Ekzem (seborrhoisch bedeutet „vermehrter Talgfluss“). Es tritt typischerweise im Gesichtsbereich auf, und zwar vorzugsweise in den Hautfalten, die zwischen Nase und Mundwinkel verlaufen (Nasolabialfalten). Sie bilden sich, wenn sich die Wangen alterungsbedingt nach unten absenken. In den Hautfalten oftmals angesiedelte Hefepilze begünstigen das Ekzem.
Prof. Dr. med. Margitta Worm
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29.03.2007, aktualisiert am 10.08.2011
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