Anmelden | Registrieren
Drucken

Was tun, wenn ein Kind nicht zur Toilette will oder oder plötzlich den Urin nicht mehr halten kann?

Was tun, wenn ein Kind im Grundschulalter den Toilettengang oft aufschiebt oder plötzlich vom Harndrang überwältigt wird? Aus der "Experten-Sprechstunde Nieren – Harnwege – Prostata"


Biofeedback: Auch für Kinder eine gute Methode, um Körperfunktionen zu trainieren

Unter Umständen kann auch ein Miktionstraining, also ein Training des Wasserlassens, sinnvoll sein. Eine Methode mit gutem Erfolg ist das Biofeedback, das heißt das Sichtbarmachen von Körperfunktionen wie zum Beispiel der Muskelanspannung in Form von sich verändernden Computergrafiken. Auf diese Weise können auch Kinder lernen, Kontrolle über die entsprechenden Körperfunktionen auszuüben. Dafür gibt es inzwischen auch kindgerechte Formen des Biofeedbacks, die das Lernen mit einem gewissen Spaßfaktor verbinden.
Eine weitere Möglichkeit ist es, die überhöhte Reizbarkeit der Blase medikamentös zu beeinflussen, zum Beispiel mit dem Wirkstoff Oxybutynin (vgl. auch Hinweis zu Oxybutynin in der Antwort zu der Frage "Welche Therapien kommen infrage, wenn ein Kind nachts einnässt?" aus dieser Sprechstunde).

 

Prof. Dr. med. Dr. h. c. Jens Rassweiler, Dr. med. Marcel Hruza

Unsere Experten beantworten in der Sprechstunde "Nieren - Harnwege - Prostata" viele interessante Fragen zu Krankheiten dieser Organe.



Dieser Artikel enthält nur allgemeine Informationen und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Die Beantwortung individueller Fragen durch unsere Experten ist leider nicht möglich.



surfmed/www.apotheken-umschau.de; 31.05.2007, aktualisiert am 03.05.2012
Bildnachweis: Banana Stock/RYF

Newsletter abonnieren

Hier können Sie unseren kostenlosen Newsletter abonnieren  »

© Wort & Bild Verlag GmbH & Co KG