Wo? Achseln, Bikinizone, Beine, Arme. Auch der kleine Damenbart verschwindet so für einige Zeit. Vorteil gegenüber der Rasur: Die Haare wachsen nicht stoppelig nach, sondern mit ihrer natürlichen Spitze.
Wie? Egal ob Warm- oder Kaltwachs, die Haut muss vor der Prozedur sauber, trocken und fettfrei sein. Etwas Babypuder befreit sie von Schweiß und soll das Wachsen weniger schmerzhaft machen.
Kaltwachs wird in fertigen Streifen angeboten. Diese zwischen den Händen erwärmen, auf die Stelle legen, die enthaart werden soll, und in Wuchsrichtung glatt streichen. Streifen sofort gegen die Wuchsrichtung mit einem schnellen Ruck flach an der Haut entlang abziehen. Warmwachs im Wasserbad oder in der Mikrowelle erwärmen und die mitgelieferten Stoffstreifen zuschneiden. Flüssiges Wachs dünn auftragen, Stoffstreifen darüberlegen, glatt streichen, Haut straffen, ruckartig gegen den Strich abziehen. Die enthaarte Partie gut kühlen und eincremen.
Hält wie lange? Nach etwa drei Wochen sprießen die ersten Haare wieder.
Vorsicht! Beim ersten Mal nur die Beine wachsen und ausprobieren, wie die Haut reagiert. Überhaupt sollte man nur kleine Stellen, nie größere Hautpartien enthaaren. Nicht bei Pickeln, Krampfadern, Besenreisern oder Sonnenbrand wachsen. Für alte Menschen und Diabetiker eignet sich die Methode nicht.
Nadja Katzenberger / Apotheken Umschau;
23.07.2010
Bildnachweis: W&B/Forster & Martin
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