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Haarentfernung: Die besten Methoden

Ob Nassrasur, Cremes, Epilierer, Laser oder Wachs: Mit diesen Methoden entfernen Sie lästige Haare an Beinen, Achseln und im Intimbereich


Schnelle und einfache Methode: Die meisten Frauen bevorzugen die Nassrasur

Nassrasur

Der gute alte Rasierer bietet mittlerweile viele Extras, zum Beispiel Schutzstreifen oder Gelkissen. Ob Sie sich für ein teures oder billiges Modell entscheiden, spielt laut ­der Zeitschrift test keine Rolle. Bei der Qualitätsprüfung 2008 erhielten Modelle aller Preisklassen gute Noten. Jedoch lohne es sich, so die Tester, die Preise für Ersatzklingen zu vergleichen. Die Unterschiede seien enorm.

Vorteil der Rasur: Sie nimmt unter der Dusche nur wenige Minuten in Anspruch. Allerdings sprießen die Härchen schnell wieder. Die stumpf abgeschnittenen Stoppeln erscheinen beim Nachwachsen zudem dunkler und dicker.


Kaltes und warmes Wachs

Bei der Entfernung mit Wachs kommen mit der Zeit immer weniger Haare nach. Und diese sind auch nicht stoppelig, sondern haben eine natürliche, weiche Spitze. Zudem hält das ­Resultat viel länger als nach ­einer Rasur. Dafür erfordert die Prozedur mehr Aufwand, vor allem mit war­mem Wachs. Sie kann anfangs schmerzhaft sein, denn die Härchen werden direkt an der Wurzel ausgerissen.

Dazu das flüssige Wachs auftragen oder die Kaltwachsstreifen aufkleben und anschließend entgegen der Haarwuchsrichtung abziehen. Für ein optimales Ergebnis sollten die Härchen etwa zwei bis fünf Millimeter lang sein.

Epilierer

Bei dieser Methode werden die Haare ebenfalls an der Wurzel ausgerissen. Die Geräte entfernen mithilfe versetzter rotierender Scheiben Härchen für Härchen. Das kann wehtun! Angeblich wird der Schmerz von Mal zu Mal schwächer. Einigen Frauen hilft es, die Haut straff zu ziehen oder vorher zu kühlen. Wer die Zähne zusammenbeißt, hat dafür ein paar Wochen Ruhe.


Enthaarungscreme

Wie lange die stoppelfreie Zeit mit Enthaarungscremes anhält, hängt vom Produkt und von der Haarstruktur ab. Bei einigen Frau­en wachsen die Härchen nach drei Wochen wieder, bei anderen schon nach sieben Tagen. Mittels chemi­scher Zusätze lösen die Cremes die ungeliebten Haare auf. Besonders dicke Exemplare, die auch nach der maximalen Einwirkzeit nicht weichen, müssen Sie nachträg­lich mit einer Pinzette auszupfen. Weiterer Minus­punkt: Viele Cremes riechen unangenehm. Dafür ist die Prozedur schmerzfrei – bis auf ein mögliches leichtes Brennen. Um Hautreizungen und allergische Reaktio­nen auszuschließen, tes­ten Sie die Creme über mehrere Tage am besten auf einer kleinen Hautfläche.

Laser und Licht

Dauerhaft entfernt werden ­Härchen mit Laser-, Blitz- oder Entladungslampen. Diese veröden die Haarwurzel durch Hitze. Die Methode wirkt nur bei dunklen Haaren gut, die sich gerade in der Wachstums­phase befinden. Daher sind einige Sitzun­gen nötig, was diese Art der Haarentfernung zeitaufwendig macht – und teuer. Wendet ein erfahrener Dermatologe Laser oder Licht an, sind die Risiken gering. Jedoch können Nebenwirkungen wie Brennen, leichte Schmerzen, Rötungen oder Schwellungen auftreten.


Pflege-Tipps für die Haut

  • Vor dem Enthaaren keine Pflegemittel auftragen. Die Haut muss – außer bei der Nassrasur – trocken und  fettfrei sein.

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  • Während des Rasierens können Sie mit mildem Schaum oder Gel den Stress für die Haut mindern. Ihre Apotheke führt Produkte mit beruhigenden Zusatzstoffen, etwa Bisabolol.


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  • Auch Enthaarungscremes punkten mittlerweile mit Inhaltsstoffen wie pflegenden Ölen und Vitaminen.


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  • Nach dem Enthaaren verhindern Cremes mit beruhigenden Wirkstoffen und viel Feuchtigkeit, dass die Haut sich rötet oder austrocknet.


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  • Kosmetika wie Deodorants, Parfüms oder Seifen vertragen die gerade enthaarten Stellen oft nicht gut. Verzichten Sie für ein paar Stunden auf diese Produkte.


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  • Regelmäßige Peelings verhindern, dass Haare einwachsen.


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Julia Rotherbl / Apotheken Umschau; 12.07.2011
Bildnachweis: iStock/Emir Memedovski

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