Ja, die meisten Formen von Haarausfall können gestoppt werden, wenn die Ursache herausgefunden und behandelt wird. Hierzu zählen zum Beispiel der diffuse, das heißt am ganzen Kopf auftretende Haarausfall bei Eisenmangel oder Schilddrüsenerkrankungen und nach Einnahme bestimmter Medikamente (zum Beispiel Chemotherapien, Beta-Blocker). Nur bei den seltenen „vernarbenden Alopezien“ (Alopezie=Haarlosigkeit) wachsen an den haarlosen Arealen keine Haare mehr nach, weil die Haarwurzeln dauerhaft geschädigt sind und sich eine Narbe auf der Kopfhaut bildet. Die Betroffenen müssen frühzeitig behandelt werden, um ein Fortschreiten der Erkrankung zu verhindern.
Dr. med. Natalie Garcia Bartels
Eine Diagnose und die individuell richtige Behandlung kann der Arzt nur im persönlichen Kontakt mit dem Patienten festlegen. Unsere Informationen können den Besuch beim Arzt nicht ersetzen. Aber sie können Ihnen helfen, sich auf das Gespräch mit ihm vorzubereiten und Ihnen ergänzende Hinweise liefern.
Die medizinische Wissenschaft entwickelt sich ständig weiter und führt zu neuen Erkenntnissen in Diagnostik und Therapie. Die hier gemachten Angaben entsprechen dem Wissensstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Die Beantwortung individuell eingesandter Fragen durch unsere Experten ist leider nicht möglich.
surfmed/GesundheitPro;
05.04.2007, aktualisiert am 08.08.2011
Bildnachweis: W&B/Arbeitskreis Jodmangel