Die Haarfarbe ist genetisch festgelegt, auch die Neigung zum Ergrauen scheint vererbbar zu sein. Welches Gen dafür verantwortlich ist, ist zurzeit aber noch nicht bekannt. Bei grauen oder weißen Haaren sinkt der Gehalt an Farbpigment (Melanin) in den Haaren dadurch, dass die pigmentbildenden Zellen weniger Melanin produzieren und die Anzahl dieser Zellen abnimmt. Frühzeitiges Ergrauen (vor dem 20. Lebensjahr) kann in manchen Fällen durch Eisenmangel oder Schilddrüsenerkrankungen bedingt sein. Nach erfolgreicher Behandlung der Grunderkrankung wachsen die Haare dann wieder normal nach.
Dr. med. Natalie Garcia Bartels
Eine Diagnose und die individuell richtige Behandlung kann der Arzt nur im persönlichen Kontakt mit dem Patienten festlegen. Unsere Informationen können den Besuch beim Arzt nicht ersetzen. Aber sie können Ihnen helfen, sich auf das Gespräch mit ihm vorzubereiten und Ihnen ergänzende Hinweise liefern.
Die medizinische Wissenschaft entwickelt sich ständig weiter und führt zu neuen Erkenntnissen in Diagnostik und Therapie. Die hier gemachten Angaben entsprechen dem Wissensstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Die Beantwortung individuell eingesandter Fragen durch unsere Experten ist leider nicht möglich.
surfmed/www.apothekenumschau.de; 05.04.2007, aktualisiert am 08.08.2011