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Gürtelrose: Warnzeichen und Behandlung?

Gibt es frühe Warnzeichen, deren Erkennung helfen könnte, die Behandlung so frühzeitig zu beginnen, dass die Beschwerden deutlich veringert und verkürzt werden? Welche Behandlung kommt in Betracht?

Frühe Warnzeichen der Gürtelrose sind messerstichartige (neuralgiforme) Schmerzen, die bestimmte Körperregionen, zum Beispiel die rechte Gesichtshälfte, den rechten Arm, das linke Bein usw. befallen. Typischerweise treten die Schmerzen und später auch die Veränderungen der Haut nur auf einer Körperseite auf. Erstes Symptom an der Haut kann eine Rötung in einem bestimmten Hautabschnitt sein; Bläschen entstehen meist erst später. Wenn die Gürtelrose am Körper auftritt, kommt es darauf an, die Schmerzen ausreichend zu bekämpfen und die Bläschen auszutrocknen, etwa durch Auftragen einer Zinkschüttelmixtur. Wenn die Gürtelrose sehr ausgedehnt ist oder im Gesicht – vor allem im Augenbereich – auftritt, ist eine innerliche Behandlung mit Virus hemmenden Medikamenten (Aciclovir oder Valaciclovir) unabdingbar.

 

Prof. Dr. med. Margitta Worm

Eine Diagnose und die individuell richtige Behandlung kann der Arzt nur im persönlichen Kontakt mit dem Patienten festlegen. Unsere Informationen können den Besuch beim Arzt nicht ersetzen. Aber sie können Ihnen helfen, sich auf das Gespräch mit ihm vorzubereiten und Ihnen ergänzende Hinweise liefern.
Die medizinische Wissenschaft entwickelt sich ständig weiter und führt zu neuen Erkenntnissen in Diagnostik und Therapie. Die hier gemachten Angaben entsprechen dem Wissensstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Die Beantwortung individuell eingesandter Fragen durch unsere Experten ist leider nicht möglich.




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surfmed/www.apotheken-umschau.de; 29.03.2007, aktualisiert am 10.08.2011

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