Hodenentzündung (Orchitis)

Zusammenfassung: Die Entzündung wird bei Kindern vorwiegend durch Mumpsviren hervorgerufen. Mit einer entsprechenden Vorbeugung lässt sich die Krankheit in vielen Fällen vermeiden. Die größte Gefahr der Erkrankung sind mögliche Folgeerkrankungen


Eine Hodenentzündung wird in den meisten Fällen durch Mumpsviren hervorgerufen. Sie kommt bei 25 bis 35 Prozent der Männer vor, die nach der Pubertät an Mumps erkranken. Im Normalfall betrifft die Hodenentzündung nach einer Mumpserkrankung nur einen Hoden und hat daher kaum Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit des Mannes.
Statistisch gesehen hat das Rauchen auch einen negativen Stellenwert bei der Entstehung einer Hodenentzündung: Bei Rauchern, die an Mumps erkranken, ist die Wahrscheinlichkeit, zusätzlich eine Hodenentzündung zu bekommen, signifikant höher.
Letzte Aktualisierung:
29.03.2007 (Inge Smolek)
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