Typische Krankheitszeichen wie gerötete und geschwollene Haut oder Schleimhaut sowie flüssigkeitsgefüllte Bläschen sprechen für einen Herpes genitalis. Ein Frauenarzt kann die Infektion daher meist gut diagnostizieren.
Um die Diagnose zu bestätigen, macht der Arzt einen Abstrich von der Bläschenflüssigkeit. So kann er auch herausfinden, ob es sich um Herpes-Simplex-Viren des Typs 1 oder 2 (HSV 1 oder HSV 2) handelt. Allerdings gelingt der Nachweis mit den üblichen Methoden, wie Erregerkultur oder Zelluntersuchungen, nicht immer. Ein negativer Test schließt die Infektion nicht aus. Weitere Erkenntnisse können dann spezielle Diagnosemethoden liefern, zum Beispiel der Nachweis bestimmter Antikörper im Blut.
Da andere Erkrankungen im Genitalbereich – zum Beispiel ein Scheidenpilz – ähnliche Symptome aufweisen, empfiehlt es sich einen Arzt aufzusuchen. Von einer Selbstbehandlung ist dringend abzuraten.
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02.12.2006, aktualisiert am 27.01.2012
Bildnachweis: PhotoDisc/RYF
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