Chlamydien

Zusammmenfassung;
Es gibt unterschiedliche Arten von Chlamydien: Chlamydia trachomatis, Chlamydia psittaci, Chlamydia pneumoniae.



Chlamydia trachomatis
Chlamydia trachomatis, Erreger von chronischen Horn- und Bindehautentzündungen, der Körnerkrankheit (medizinisch: Trachom), der Neugeborenen-Bindehautentzündung (medizinisch: neonatale Konjunktivitis); von Genitalinfektionen und einer Geschlechtskrankheit, dem Lymphogranuloma venerum, sowie des sogenannten Reitersyndroms. Bei der Geburt kann es, wenn die Mutter erkrankt ist, zu einer Chlamydienübertragung bei der Passage durch den Geburtskanal auf das Kind kommen. Das Neugeborene erkrankt dann an einer Lungenentzündung. Die Übertragung von Chlamydia trachomatis erfolgt durch Sexual- oder Kontaktinfektionen. Beim Trachom findet die Übertragung durch Tröpfchen von Auge zu Finger zu Auge, durch Handtücher, Bettwäsche, verunreinigte Kleider oder Fliegen statt. Reservoir ist der Mensch.

Chlamydia psittaci
Chlamydia psittaci sind die Erreger der so genannten Papageienkrankheit, die durch Inhalation von getrockneten Vogelexkrementen übertragen wird. Etwa ein bis zwei Wochen nach der Ansteckung kommt es zu Kopfschmerzen, hohem Fieber, Schüttelfrost und zu einer Lungenentzündung.

Chlamydia pneumoniae
Chlamydia pneumoniae rufen ebenfalls eine Lungenentzündung hervor. Chlamydia pneumoniae werden von Mensch zu Mensch durch Inhalation oder Tröpfcheninfektion übertragen.
 
Letzte Aktualisierung:
01.03.2007 (Patricia Herzberger)
Autor:
Prof. Dr. med. Kurt Bauer
Experten für diese Seite:
Univ. Prof. Dr. Meinhard Haltmayer (Labormedizin)
Dr. med. Michael Heins (Labormedizin)

Diese Informationen können den Besuch beim Arzt nicht ersetzen, sondern können Ihnen helfen, sich auf das Gespräch mit dem Arzt vorzubereiten. Eine Diagnose und die individuell richtige Behandlung kann nur im persönlichen Gespräch zwischen Arzt und Patient festgelegt werden.

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