Hüftscreening: Eine Hüftdysplasie kann bereits kurz nach der Geburt mit Hilfe einer Ultraschalluntersuchung festgestellt werden.
Zusammenfassung:
Die Hüftgelenksdysplasie ist eine angeborenen Fehlbildung der Hüfte, deren Ursachen nicht ganz klar sind. Etwa zwei bis vier Prozent der Babys kommen mit der Krankheit zur Welt, wobei Mädchen sehr viel öfter betroffen sind. Durch die Früherkennung mittels Ultraschalluntersuchung wird eine rechtzeitige Behandlung und vollständige Ausheilung ermöglicht. Die meisten Kinder tragen für einige Zeit eine Spreizhose oder Orthesen, welche die Hüftgelenke in Beuge- und Abspreizstellung bringen. Damit wird der Hüftkopf in die richtige Position gebracht und so eine korrekte Entwicklung der Hüfte ermöglicht. Chirurgische Maßnahmen sind notwendig, wenn der Hüftkopf nicht von Hand in die richtige Position gebracht werden kann, was vor allem bei älteren Kindern der Fall sein kann.
| Bei der Hüftgelenksfehlbildung handelt es sich um eine angeborene Entwicklungsstörung der Pfanne des Hüftgelenks, mit der die Babys auf die Welt kommen. Der Gelenkkopf des Oberschenkels findet keinen Halt in der Gelenkpfanne im Beckenknochen und gleitet durch den Muskelzug aus der Pfanne nach oben. Etwa zwei bis vier Prozent der Neugeborenen leiden unter der Krankheit, wobei Mädchen fünfmal häufiger betroffen sind als Jungen. |
| Letzte Aktualisierung: 13.03.2007 (Patricia Herzberger) |
Quelle: surfmed;
13.09.2005, aktualisiert am 27.06.2010
Foto: W&B/ Angelika Jakob
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