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Gehirnhautentzündung (Meningitis):
Therapie

Entscheidend für die Prognose der bakteriellen Meningitis ist, wann die Therapie beginnt. Hier gilt: Je schneller, um so besser. Die viral bedingte Gehirnhautentzündung heilt meist von alleine aus


Die bakterielle Gehirnhautentzündung stellt einen medizinischen Notfall dar

Liegt eine bakterielle Meningitis vor, stellt dies einen absoluten Notfall dar. Je schneller die Krankheit erkannt wird, umso besser lassen sich lebensbedrohliche Komplikationen wie eine Blutvergiftung (Sepsis) vermeiden.

Deshalb verabreicht ein Arzt schon bei begründetem Verdacht auf eine durch Bakterien bedingte Gehirnhautentzündung, ohne dass die Diagnose bestätigt wurde, ein Antibiotikum. In der Regel ein Penicillin oder ein anderes Breitbandantibiotikum, das gegen viele verschiedene Bakterienarten wirkt. Dazu wird häufig das Kortison Dexamethason gegeben.


Treten Komplikationen wie eine Sepsis oder ein Schockzustand auf, wird eine intensivmedizinische Behandlung in einem Krankenhaus notwendig.

Personen, die mit dem Erkrankten engen Kontakt hatten, erhalten eine Chemoprophylaxe. Sie nehmen also vorsorglich Antibiotika ein, um sich so vor einer bakteriellen Meningokokken-Meningitis zu schützen.

Sind Viren an einer Gehirnhautentzündung schuld, gibt es in den meisten Fällen keine spezielle Therapie. Die Erkrankung heilt innerhalb von etwa zwei Wochen meist von alleine ab, ohne das Komplikationen auftreten. Wichtig ist: Bettruhe. Gegebenenfalls können fiebersenkende oder schmerzstillende Mittel die Symptome lindern.



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www.apotheken-umschau.de / Dr. Bößenecker; 13.09.2005, aktualisiert am 26.03.2012
Bildnachweis: Stockbyte/RYF

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