Schon ab zwölf und vor dem ersten Sex: Sehr jungen Frauen wird empfohlen, sich gegen HPV impfen zu lassen
Bestimmte Typen der HP-Viren können Gebärmutterhalskrebs auslösen, andere nicht. Abstriche vom Gebärmutterhals zeigen, ob sich dort gefährliche Virentypen angesiedelt haben. So kann besser abgeschätzt werden, wie groß das Risiko für Gebärmutterhalskrebs ist.
Die Impfung richtet sich gegen diese Hochrisikotypen. Besonders sehr junge Frauen, die noch keinen Geschlechtsverkehr und keinen Kontakt mit den Viren hatten, können so einem Gebärmutterhalskrebs besser vorbeugen. Da die Impfung aber nicht gegen alle HP-Viren-Typen wirkt, können auch geimpfte Frauen Gebärmutterhalskrebs bekommen. Deshalb sollten auch sie weiterhin Zellabstriche beim Frauenarzt oder der Frauenärztin durchführen lassen.
Univ.-Prof. Dr. med. Rolf Kreienberg
Univ.-Prof. Dr. med. habil. Jürgen M. Weiss
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27.06.2007, aktualisiert am 16.05.2012
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