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Ist Endometriose erblich?

Offenbar werden inzwischen auch genetische Zellveränderungen für die Bildung von Endometriose-Herden verantwortlich gemacht, also für die "Auswanderung" der Gebärmutterschleimhaut. Könnte dies auch die beobachtete erbliche Veranlagung für die Krankheit erklären?

Viele Erkrankungen haben eine erbliche Komponente. In jüngster Zeit wurden einige Studien veröffentlicht, die darauf hindeuten, dass das Risiko, Endometriose zu entwickeln, wahrscheinlich erhöht ist, wenn ein nahes Familienmitglied bereits Endometriose hat. Noch ist das genaue Ausmaß dieses „Erbrisikos“ aber unklar.

 

Univ.-Prof. Dr. med. Rolf Kreienberg
Univ.-Prof. Dr. med. habil. Jürgen M. Weiss

 

Eine Diagnose und die individuell richtige Behandlung kann der Arzt nur im persönlichen Kontakt mit dem Patienten festlegen. Unsere Informationen können den Besuch beim Arzt nicht ersetzen. Aber sie können Ihnen helfen, sich auf das Gespräch mit ihm vorzubereiten und Ihnen ergänzende Hinweise liefern.
Die medizinische Wissenschaft entwickelt sich ständig weiter und führt zu neuen Erkenntnissen in Diagnostik und Therapie. Die hier gemachten Angaben entsprechen dem Wissensstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Die Beantwortung individuell eingesandter Fragen durch unsere Experten ist leider nicht möglich.



surfmed/www.apotheken-umschau.de; 26.06.2007, aktualisiert am 10.08.2011
Bildnachweis: PhotoDisc/ RYF

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