Bei der Laparoskopie (Bauchspiegelung) wird durch eine Nadel Gas in den Bauchraum eingeleitet. Sämtliche Organe sind dadurch besser sichtbar. Es gibt bisher nur wenige spezialisierte Zentren, in denen die Operation auch ohne Einleitung von Gas durchgeführt wird. Ob das tatsächlich mehr Vor- als Nachteile bringt, ist aber noch nicht bekannt.
Die laparoskopischen Operationsinstrumente werden über kleine Hautschnitte eingeführt. Große Narben werden so vermieden.
Es gibt drei Möglichkeiten, die Bauchspiegelung bei der Gebärmutterentfernung einzusetzen:
Vorteile der laparoskopischen Verfahren: Die entstehende Wundfläche ist kleiner und heilt schneller. Allerdings lässt sich dieses schonendere Verfahren nicht immer anwenden. So wird zum Beispiel eine sehr große Gebärmutter besser über einen Bauchschnitt entfernt werden. Zudem sollten laparoskopische Eingriffe nur von erfahrenen Operateuren durchgeführt werden. Die Gebärmutter über einen Bauchschnitt zu entfernen, ist oft die sicherere Methode, da der Operateur eine bessere Sicht auf das Operationsfeld hat und eventuelle Verletzungen besser erkennen und entsprechend reagieren kann.
Univ.-Prof. Dr. med. Rolf Kreienberg
Univ.-Prof. Dr. med. habil. Jürgen M. Weiss
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27.06.2007, aktualisiert am 17.08.2011
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