Schmerzhafte Regelblutungen sind häufig und haben oft auch eine psychische Komponente. Ein Ungleichgewicht spezieller Hormone und Signalstoffe kann ebenfalls dazu beitragen. So spielen etwa Prostaglandine im Körper eine wichtige Rolle bei Entzündungen und Schmerzen – deshalb ist es naheliegend, Prostaglandine auch mit Blutungsschmerzen in Verbindung zu bringen. Die Pille ist eine Therapieoption. Treten schmerzhafte Blutungen nach der Pubertät im Anschluss an eine längere beschwerdefreie Phase auf, sollte ein Arzt oder eine Ärztin auf jeden Fall abklären, ob eventuell eine Endometriose vorliegen könnte.
Univ.-Prof. Dr. med. Rolf Kreienberg
Univ.-Prof. Dr. med. habil. Jürgen M. Weiss
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28.06.2007, aktualisiert am 26.06.2010
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