Die verwendeten Netze bestehen meist aus synthetischem Material, das der Körper nicht abbaut. Sie können minimalinvasiv, also ohne den Bauchraum zu öffnen, über die Scheide zum Beckenboden gelegt werden. Ist das Kunststoffnetz dann fixiert, wirkt es wie eine Hängematte, die die vorfallenden Organe stützt. In die Poren dieser Matte wächst nach und nach körpereigenes Bindegewebe ein und verleiht zusätzlichen Halt. Probleme können auftreten, wenn der Organismus versucht, den Fremdkörper abzustoßen, oder wenn Entzündungen entstehen.
Univ.-Prof. Dr. med. Rolf Kreienberg
Univ.-Prof. Dr. med. habil. Jürgen M. Weiss
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surfmed/www.apotheken-umschau.de; 27.06.2007, aktualisiert am 26.06.2010