Die Kupferspirale wurde früher für vermehrte Infektionen im weiblichen Genitaltrakt verantwortlich gemacht. Die Kupfer-Ionen, die von der Spirale ausgehen, so der Verdacht, könnten Infekte begünstigen. Neuere Daten scheinen dies nicht zu bestätigen; mit absoluter Sicherheit lässt sich das aber noch nicht sagen.
Von der Hormonspirale sind solche Nachteile nicht bekannt. Jungen Frauen wird deshalb bevorzugt eine Hormonspirale empfohlen, wenn beispielsweise die Pille nicht das richtige Verhütungsmittel ist. Eine Vorbeugung gegen Gebärmutterentzündungen gibt es nicht.
Univ.-Prof. Dr. med. Rolf Kreienberg
Univ.-Prof. Dr. med. habil. Jürgen M. Weiss
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27.06.2007, aktualisiert am 26.06.2010
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