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Fragen an die Experten:
Gebärmutterentzündung

Stimmt es, dass die Kupferspirale bei Frauen unter zwanzig, die noch kein Kind zur Welt gebracht haben, ein erhöhtes Risiko für eine Gebärmutterentzündung mit sich bringt? Woran liegt das – auch im Vergleich zu einer Hormonspirale? Was hilft, einer solchen Entzündung vorzubeugen?

Die Kupferspirale wurde früher für vermehrte Infektionen im weiblichen Genitaltrakt verantwortlich gemacht. Die Kupfer-Ionen, die von der Spirale ausgehen, so der Verdacht, könnten Infekte begünstigen. Neuere Daten scheinen dies nicht zu bestätigen; mit absoluter Sicherheit lässt sich das aber noch nicht sagen.

Von der Hormonspirale sind solche Nachteile nicht bekannt. Jungen Frauen wird deshalb bevorzugt eine Hormonspirale empfohlen, wenn beispielsweise die Pille nicht das richtige Verhütungsmittel ist. Eine Vorbeugung gegen Gebärmutterentzündungen gibt es nicht.

 

 

 

 

 

 

Univ.-Prof. Dr. med. Rolf Kreienberg
Univ.-Prof. Dr. med. habil. Jürgen M. Weiss

Eine Diagnose und die individuell richtige Behandlung kann der Arzt nur im persönlichen Kontakt mit dem Patienten festlegen. Unsere Informationen können den Besuch beim Arzt nicht ersetzen. Aber sie können Ihnen helfen, sich auf das Gespräch mit ihm vorzubereiten und Ihnen ergänzende Hinweise liefern.
Die medizinische Wissenschaft entwickelt sich ständig weiter und führt zu neuen Erkenntnissen in Diagnostik und Therapie. Die hier gemachten Angaben entsprechen dem Wissensstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Die Beantwortung individuell eingesandter Fragen durch unsere Experten ist leider nicht möglich.
 



surfmed/www.apotheken-umschau.de; 27.06.2007, aktualisiert am 26.06.2010
Bildnachweis: Image Source/ RYF

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