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Hühneraugen: Ursachen und Therapie?

Wie und wo entstehen Hühneraugen am häufigsten, und wie werden sie behandelt?

Als Hühneraugen werden wenige millimeter- bis zentimetergroße Hautareale bezeichnet, die eine harte, feste Hornschicht (durch vermehrte Hornbildung) und einen zentralen Zapfen aufweisen. Bei Druckbelastung schmerzen sie. Am häufigsten gehen sie aufs Konto zu kleiner oder zu enger, spitzer Schuhe, typischerweise im Vorfußbereich und zwischen den Zehen. Hühneraugen können mit Pflastern, die hornhautablösende Substanzen wie Harnstoff oder Salicylsäure enthalten, behandelt werden. Manchmal kann bei Gesunden die vorsichtige Entfernung des Zapfens rasche Erleichterung verschaffen. Am besten wird das durch eine Fachkraft (Fußpflege) durchgeführt. Vorsicht: Bei Menschen mit bestehenden Gefäßerkrankungen (etwa Durchblutungsstörungen), wie sie gehäuft bei Diabetikern auftreten, können Hautschäden verursacht werden, die schlecht abheilen oder Eintrittspforten für bakterielle Infektionen bilden. Die beste Langzeittherapie sind passende und bequeme Schuhe.

Prof. Dr. med. Margitta Worm

Eine Diagnose und die individuell richtige Behandlung kann der Arzt nur im persönlichen Kontakt mit dem Patienten festlegen. Unsere Informationen können den Besuch beim Arzt nicht ersetzen. Aber sie können Ihnen helfen, sich auf das Gespräch mit ihm vorzubereiten und Ihnen ergänzende Hinweise liefern.
Die medizinische Wissenschaft entwickelt sich ständig weiter und führt zu neuen Erkenntnissen in Diagnostik und Therapie. Die hier gemachten Angaben entsprechen dem Wissensstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Die Beantwortung individuell eingesandter Fragen durch unsere Experten ist leider nicht möglich.



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surfmed/www.apotheken-umschau.de; 30.03.2007, aktualisiert am 17.08.2011

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