Es gibt keine spezifische Behandlung gegen FSME. Die Therapie ist darauf beschränkt die Symptome zu lindern. Patienten sollten das Bett hüten. Bei Bedarf können sie – in Absprache mit dem Arzt – Schmerzmedikamente nehmen.
In schweren Fällen und wenn die Atemmuskulatur betroffen ist, wird eine Behandlung auf der Intensivstation notwendig. Bei Lähmungserscheinungen kann eine frühzeitige Physiotherapie mit gezielten krankengymnastischen Übungen hilfreich sein. Eventuell ist auch ein Aufenthalt in einer Rehabilitationsklinik angebracht.
Die Prognose ist insgesamt günstig, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen. Die meisten Infektionen heilen folgenlos aus. In höherem Lebensalter verläuft die Krankheit allerdings oft schwerer. Bei Erwachsenen können häufiger neurologische Schäden zurückbleiben. Dazu gehören Lähmungen, Krampfanfälle, Gleichgewichts-, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen. Wer eine Infektion durchgemacht hat, ist immun gegenüber allen FSME-Typen. Er kann die Krankheit also kein zweites Mal bekommen.
www.apotheken-umschau.de / Dr. Bößenecker;
30.03.2009, aktualisiert am 04.05.2011
Bildnachweis: BrandX/RYF
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