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Wie Sie "light" durch die Adventszeit kommen

An den Dickmachern Glühwein, Plätzchen und Butterstollen geht im Moment kein Weg vorbei? Mit unseren Tipps kommen Sie schlank durch die Weihnachtszeit


Zuckersüße Verführungen lauern in der Weihnachtszeit an jeder Ecke

Der Glühwein fließt. Die Plätzchendose leert sich. Ihr Kilos oh kommet, oh kommet doch all ... oh du dicke Weihnachtszeit? Keine Sorge, so muss es nicht laufen. Wir sagen Ihnen, wie Sie schlank durch die Adventszeit kommen – und zwar ohne ein komplettes Köstlichkeiten-Verbot.

Kalorienfalle 1: Weihnachtsmarkt

  • Glühwein duftet verführerisch und schmeckt so schön süß. Kein Wunder, in dem roten Getränk versteckt sich auch ganz schön viel Zucker. Ein Becher hat rund 200 Kilokalorien. Natürlich können Sie sich ab und zu ein Tässchen gönnen, kalorienärmer fahren Sie aber mit einem heißen Grog. Das ist Tee mit einem Schuss Rum. Die zuckerfreie Variante hat 120 Kilokalorien.

  • Christkindlmärkte kann man oft schon aus einiger Entfernung erschnuppern. Hierbei zählen zu den eindeutigen Duft-Fallen die gebrannte-Mandel-Häuschen. 100 Gramm der klebrigen Knabberei haben rund 590 Kilokalorien. Wer stattdessen eine Tüte heiße Maroni nascht, verleibt sich nur 200 Kilokalorien ein.
  • Beim kulinarischen Angebot der Weihnachtsmärkte schmeißt der Ernährungsberater vor Verzweiflung die Wichtelmütze in den Schneematsch. Ganz oben auf seiner Sündenliste steht die große Bratwurst aus Schweinefleisch. Die hat nämlich massig Fett und etwa 600 Kilokalorien. Machen Sie sich und den Lebensmittelexperten glücklich und kaufen Sie sich lieber ein Brötchen mit Katenschinken oder eines aus dem Fischhäuschen. Ein Matjes-Baguette beispielsweise hat nur ungefähr 270 Kalorien.
  • Zum Schluss noch eine erfreuliche Mitteilung: Der Schokoapfel ist gar nicht so schlecht wie man meinen könnte. Die süße Frucht liefert lediglich 150 Kilokalorien.

Kalorienfalle 2: Adventstee

  • Im Christstollen stecken zwar wirklich viele Rosinen und Sultaninen, aber gesund ist die Backware trotz Trockenobst nicht. 100 Gramm haben rund 400 Kilokalorien. Die Version mit Marzipankern ist sogar noch etwas reichhaltiger und zuckriger. Gesünder naschen Sie am Quarkstollen oder mit Früchtebrot.
  • Baumkuchen ist ein Klassiker und gilt auch als König der Kuchen. Die Zubereitung ist so aufwendig wie jeder Haps ungesund. In 100 Gramm backt der fleißige Zuckerbäcker ungefähr 470 Kilokalorien hinein. Servieren Sie Ihren Lieben doch stattdessen eine Runde Bratäpfel. Die sind figurfreundlicher und enthalten zusätzlich sogar noch ein paar Vitamine und Mineralstoffe.
  • Plätzchen kommt nicht von dem Wort "platzen". Obwohl sich das Gefühl nach dem Genuss von 200 Gramm Vanillekipferl, Kokosmakronen, Bärentatzen oder Heidesand schon einmal einstellen kann. Rund 1000 Kilokalorien hat man dann mal eben weggeschlemmt. Besser: ein Keks und dann eine Mandarine. Die Frucht hat nur etwa 40 Kilokalorien und schlecht wird einem davon eher selten.


Gänsebraten gehört in vielen Familien zur Weihnachtstradition

Kalorienfalle 3: Weihnachtsessen

  • Gänse- und Entenbraten sind zwar aufwendig zuzubereiten, dafür fällt das Essen umso leichter. Schwer ist dann erst wieder das Bauchgefühl nach der Völlerei. Wer auf den Braten nicht verzichten mag, kann wenigstens die fettige Haut liegenlassen. Knödel durch Kartoffeln ersetzen und beim Rotkohl zuschlagen. Schon ist das Essen gar nicht mehr so mächtig.
  • Ein anderes tolles Weihnachtsessen ist Fleisch-Fondue. Mit Brühe zubereitet ist es eine wirklich gesunde Alternative zum mächtigen Braten. Wer nun noch die Finger vom Weißbrot und fettigen Soßen lässt, kann nach dem Weihnachtsmahl ohne schlechtes Gewissen ins Bett gehen.
  • Der letzte Tipp: Kalorien sparen bei Alkohol. Ein Glas Rotwein hat zirka 140 Kilokalorien. Ein Glas Wasser gar keine.

Wir wollen Ihnen aber kein schlechtes Gewissen machen. Die Weihnachtszeit ist wirklich nicht der optimale Zeitpunkt zum Abnehmen. Die omnipräsente Zucker-Verführung ist doch sehr groß. Was Sie aber versuchen können ist, die gesteigerte Kalorienzufuhr durch mehr Bewegung etwas auszugleichen. Der Fußmarsch zum Weihnachtsmarkt, ein wilder Tanz auf der Weihnachtsfeier und Tannenbaumschlagen wären doch schon mal drei schöne Möglichkeiten.



Sophie Kelm / www.apotheken-umschau.de; 15.12.2010, aktualisiert am 15.12.2011
Bildnachweis: iStock/DNX59, iStock/Kanagh

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