durch Abkochen von gequetschten oder geschroteten Getreidekörnern gewonnene eiweiß- und kohlenhydratreiche Masse. Früher wurde Schleim als Säuglingsnahrung verwendet, heute meist als Schondiät, z. B. Reisschleim bei Durchfall oder Haferschleim bei Verstopfung.
zähflüssiges, schlüpfriges und meist leicht klebriges Sekret von Schleimdrüsen und Becherzellen der Schleimhäute. Schleim besteht vorwiegend aus Eiweißen mit mehr oder weniger zahlreichen, teilweise stark sauren Kohlenhydratseitenketten (Proteoglykane, Mucoproteine mit Mucopolysaccharidseitenketten). Schleim bildet einen Schutz gegen äußere Einflüsse chemischer oder mechanischer Art, z. B. als Gelenkflüssigkeit und Speichel. Bei Schleimhautentzündungen, z. B. Schnupfen, ist die Schleimproduktion als Abwehrmaßnahme vermehrt.
Brockhaus Gesundheit; 30.11.2010, aktualisiert am 05.04.2011
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