Das Experiment: 63 Studenten hörten sich einen Vortrag an, in dem es darum ging, wie Packungsgrößen unseren Appetit beeinflussen. Einige Zeit später lud der Dozent die Studenten zum Football-Schauen in eine Bar ein und spendierte Chips in kleinen und großen Tüten. Am Ende des Spiels wurden die Chipsreste gewogen. Die Studenten, die aus den großen Tüten knabberten, aßen 59 Prozent mehr. Fazit: Gegen große Portionen ist niemand immun. Das Gute: Dieser Effekt lässt sich auch umgekehrt nutzen. Von kleineren Tellern und mit kleineren Löffeln essen wir im Schnitt 30 Prozent weniger.
Katja Töpfer / Apotheken Umschau;
02.08.2010, aktualisiert am 25.01.2012
Bildnachweis: W&B/Jan Greune
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