Sie haben Stacheln, Warzen sowie ungewohnte Formen und Geschmäcker. Exotische Gemüsesorten sind eine willkommene Abwechslung auf unserem Speiseplan. Trotzdem müssen Karotte und Kartoffe die Konkurrenz von Bittergurke und Batate nicht fürchten: Der hohe Preis und das schlechte Öko-Gewissen dürften verhindern, dass solche Exoten bei uns zur Alltagskost gehören. Aber ab und zu schmecken sie prima.
Ein Überblick:
Bittergurke
Sie lässt sich nur unreif genießen, weil sie später zu viele Bitterstoffe bildet. Kerne entfernen, in viel Wasser garen, gründlich spülen und mit Hackfleisch füllen, in Öl dünsten oder süßsauer marinieren.
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Wasserkastanien
Das Fleisch mit dem nussig-süßen Aroma erinnert an Esskastanien und bereichert asiatische Gemüse- und Fleischgerichte. Meist in Dosen erhältlich.
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Okraschoten
Traditionelles Gemüse aus Afrika und Asien. Der mild-herbe Geschmack passt gut zu mediterranen Salaten, deftigen Eintöpfen und Fleischgerichten. In Essigwasser garen und gründlich abspülen.
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Spargelbohnen
Die langen Hülsen dieser Bohnenart aus Asien, Afrika und Amerika schmecken mild-nussig und lassen sich wie grüne Gartenbohnen zubereiten.
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Palmenherzen
Das Innere des Palmstamms erinnert an Spargel und schmeckt wie Artischockenherzen. Da bei der Ernte die gesamte Palme zerstört wird, empfehlen Ökologen einen sparsamen Genuss.
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Yamswurzel
Die Wurzelknollen einer Kletterpflanze sind in den Tropen ein Grundnahrungsmittel. Schälen, klein schneiden und als Püree oder Suppe zubereiten.
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Batate
Die Süßkartoffel ist mit der Kartoffel nicht verwandt, wird aber ebenso zubereitet. Bataten sind mehlig – geeignet für Pürees, Suppen und Aufläufe.
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Kiwano
Sie stammt aus der Kalahari-Wüste. Ihr geleeartiges Fruchtfleisch schmeckt nach Zitrone, Gurke und Banane. Sie macht sich in einem Obstsalat ebenso gut wie in einer Gemüsesoße zu Fisch.
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Bananenblüten
Die inneren zarten Blätter und der Blütenboden der Bananenstaude werden in Scheiben geschnitten, gegart und als Gemüsebeilage, in einem Salat oder einem Fleischragout gegessen.
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Lotus
Die südostasiatische Wasserpflanze gibt es frisch, als Konserve, eingefroren oder getrocknet. Wurzelscheiben dienen als Suppeneinlage oder Gemüsebeilage, können in Wasser gekocht oder im Wok gedünstet werden. Hervorragend zur Asiaküche.
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Friedrich Bohlmann / Apotheken Umschau;
14.06.2011
Bildnachweis: W&B/Jörn Rynio, Thinkstock/Hemera
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