Mediterrane Küche: macht Urlaubs-Laune und ist gesund
Herz-Kreislauf- Erkrankungen als Folge der Arteriosklerose sind in Deutschland und anderen westlichen Ländern die Todesursache Nummer eins. Einer der Hauptfaktoren: risikoreiche Blutfettwerte, landläufig als zu hoher Cholesterinspiegel bezeichnet. Aber was genau hat es mit den „guten“ (HDL-Cholesterin) und den „bösen“ Fetten (LDL-Cholesterin) auf sich?
Cholesterin – was ist das überhaupt?
Cholesterin ist eine fettähnliche Substanz mit lebenswichtigen Aufgaben. Unser Körper braucht es als Baustein für die Zellwände, als Ausgangssubstanz für die Bildung von Gallensäuren, ohne die eine Fettverdauung im Dünndarm nicht möglich wäre, sowie für die Produktion von Hormonen der Nebennierenrinde und Vitamin D.
Wie kann Cholesterin der Gesundheit ernsthaft schaden?
Ein Zuviel an „bösem“ LDL-Cholesterin führt durch ein kompliziertes Wechselspiel verschiedener Blutbestandteile zu Ablagerungen (Plaques) an den Gefäßwänden. Mit der Zeit engen die Plaques die Blutgefäße zunehmend ein. Jetzt kann es passieren, dass die spröde gewordene Gefäßinnenhaut plötzlich einreißt. Unser Körper versucht, die Risse abzudichten, indem er Blutgerinnsel bildet. Diese können akut die Blutgefäße verschließen. Die Folge: Herzinfarkt oder Schlaganfall.
Wie wichtig ist eine gesunde Ernährung?
Rund drei Viertel des Cholesterins stellt bei den meisten Menschen der Körper in der Leber selbst her. Den Rest, also nur etwa ein Viertel, nehmen wir über die Nahrung auf. Außerdem können bei manchen Fettstoffwechsel-Störungen die Cholesterinwerte im Blut selbst dann nicht in den Normbereich sinken, wenn wir die Cholesterinaufnahme über die Nahrung komplett stoppen würden. Trotzdem können wir über eine ausgewogene Ernährung eine ganze Menge erreichen:
Am rechten Seitenrand haben wir ein paar Rezept-Vorschläge für Sie zusammengestellt. Sie stammen aus dem Ärztlichen Ratgeber Cholesterin.
GesundheitPro.de;
05.08.2005, aktualisiert am 27.06.2010
Bildnachweis: PhotoDisc/RYF
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