Festtage, große Familientreffen, Silvesterpartys – rund um den Jahreswechsel sind viele in Feierlaune. Am Morgen danach gibt es jedoch oft ein böses Erwachen: Wer beim Feiern zu tief ins Glas geschaut hat, kämpft mit Erschöpfung, Kopfschmerzen, Schwindel oder Übelkeit. Diese typischen Kater-Beschwerden sind ein Zeichen dafür, dass der Körper mit den Alkoholmengen überfordert war. Denn der Organismus kann Alkohol zwar schnell aufnehmen, aber nur sehr langsam abbauen und ausscheiden. Alkohol regt den Körper außerdem an, vermehrt Wasser über die Nieren abzugeben. Das heißt, zu viel Alkohol wirkt sich auf den Wasserhaushalt aus und somit eventuell auch auf den Kreislauf. Wassermangel kann beispielsweise zu Kopfschmerzen führen.
Die besten Katerkiller
Das Frühstück am Morgen nach der Party darf genauso bunt sein wie die Feier. Es soll Verluste ausgleichen, den Kreislauf in Schwung bringen, die Durchblutung fördern und den Stoffwechsel anregen.
Ist der Katzenjammer groß, sollten Sie vor allem ausreichend trinken – aber natürlich keinen Alkohol! Hilfe bringen Leitungswasser, Mineralwasser, Tee, heiße Mixgetränke und Saftschorlen. Diese Getränke ersetzen verlorene Flüssigkeit. Bei Übelkeit sollten Sie zunächst nichts essen, sondern nur Magenfreundliches trinken, zum Beispiel Kräutertee.
Kommen Hungergefühle auf, überlegen Sie, worauf Sie wirklich Appetit haben. Salziges und Saures sind bei Kater-Beschwerden besonders beliebt. Laugengebäck, Rollmöpse, saure Gurken oder ein Heringssalat sind deshalb Klassiker auf dem Anti-Kater-Frühstücksteller. Auch Kaffee – am besten schwarz als Espresso – gilt als wirksamer Katerkiller, da das Koffein den Kreislauf anregt.
Kommt es nach Alkoholgenuss im Gehirn zu einer leichten Unterzuckerung, kann richtiger Heißhunger auf Würziges und Deftiges auftreten. Dann sind belegte Brote und Eintöpfe empfehlenswert. Rezepte für ein buntes Anti-Kater-Frühstück nach einem feucht-fröhlichen Abend, der Faschingsfeier oder der Silvesterparty finden Sie hier:
A. Karl / www.apotheken-umschau.de;
10.02.2011, aktualisiert am 29.12.2011
Bildnachweis: W&B/Brigitte Sporrer
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